Forex Trading
Interessiert an Forex Trading?
Forex Trading ist eine noch zu wenig bekannte Methode, Gewinne durch den Handel mit Währungen zu erzielen. Bemerkenswert an Forex ist dabei, daß die Voraussetzungen letztlich gering sind, um in dieser Anlageklasse aktiv zu werden. Damit soll aber gleichzeitig nicht gesagt werden, daß es einfach ist, erfolgreich mit Währungen zu handeln.
Der Zugang ist zweifellos einfach. Dauerhaften Erfolg mit Forex Trading zu haben, ist aber eine ganz andere Sache. Und man sollte keinesfalls leichtfertig der Illusion verfallen, daß es mit Forex möglich ist, mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen. Wenngleich es natürlich sicherlich Ausnahmen geben mag. Allerdings sollte man lieber nicht darauf hoffen, daß man selbst eine dieser Ausnahmen ist.
Jegliche Art der Investition ist mit Risiken behaftet und diese zu ignorieren oder gering zu schätzen ist ein sicherer Weg, Geld zu verlieren statt zu gewinnen. Trotz dieser etwas negativen Anmerkungen sei aber an dieser Stelle betont, daß der Währungshandel enorme Chancen bietet. Und im Vergleich zu anderen Anlageklassen wie etwa Aktien, Staatsanleihen oder Immobilien eine Reihe bemerkenswerter Vorzüge bietet, auf die noch zu kommen sein wird.
Nachstehend möchte ich folgende Themen behandeln, die für jeden von Interesse sind, der sich mit Forex näher beschäftigen möchte:
1) Wie funktioniert Forex Trading?
2) Wie kann ich selbst Forex traden?
Wie jede Art der Investition erfordert auch ein erfolgreicher Währungshandel bestimmte Voraussetzungen. Hierzu gehört es zunächst, daß man mit den Grundlagen des Währungsmarktes, der auch als FX Markt bezeichnet wird, vertraut ist. Um überhaupt mit Währungen handeln zu können, benötigt man einen Trading Account bei einem Forex Broker.
Sind diese Bedingungen erfüllt, stellt sich natürlich die Frage, wann man welche Währung kaufen oder verkaufen soll. Deshalb muß man sich mit einigen grundlegenden Forex Handelsstrategien beschäftigen und auch im Umgang mit sogenannten Forex Signalen geübt sein. Was all dies im Detail bedeutet, werde ich versuchen, auf dieser Website darzustellen. Doch zunächst einige grundlegende Informationen zu Forex.
Was zeichnet Forex Trading aus?
Der Begriff Forex ist lediglich die Abkürzung von “Foreign Exchange”, sprich Währungshandel beziehungsweise Devisenhandel. Beim Forex Trading handelt man mit Währungen: Man verkauft eine Währung und kauft dafür eine andere. Somit unterscheidet sich der Währungshandel nicht von jedem anderen Handel, bei dem ein Gut gegen ein anderes ausgetauscht wird.
Forex unterscheidet sich aber von allen anderen Märkten bereits in einem wichtigen Punkt: Es handelt es sich um den größten Markt der Welt, der zudem schneller als jeder andere Markt von Bedeutung wächst. An einem durchschnittlichen Handelstag wechseln am Forex Markt Währungen im Volumen von mehr als drei Billionen US-Dollar ihren Besitzer.
Mit einem Marktvolumen von drei Billionen US-Dollar – das sind, anders ausgedrückt, drei Tausend Milliarden – ist der FX Markt damit um ein Vielfaches größer als jeder andere Markt. Wie beispielsweise der Aktienmarkt oder der Markt für Staatsanleihen.
Wieso wird eigentlich mit Währungen gehandelt? Dafür gibt es verschiedene Gründe. Ein naheliegender Grund, der für jeden leicht nachvollziehbar ist, liegt im Bereich Reisen und Tourismus. Unternimmt man eine Reise in ein Land mit einer anderen Währung als der eigenen, muß man sich die Währung des Gastlandes beschaffen, um dort bezahlen zu können.
Ein weiterer Grund für den Handel mit Währungen liegt im internationalen Warenaustausch: Unternehmen und Einzelpersonen benötigen Fremdwährungen, um internationale Handelstransaktionen abwickeln und im Ausland einkaufen zu können. Beispielsweise um Rohstoffe wie Öl, aber auch Vorprodukte oder Fertigerzeugnisse zu erwerben.
Das größte Volumen des Forex Marktes basiert aber nicht auf Tourismus und internationalem Güteraustausch, sondern ist Ergebnis von Währungspolitik, Investition und Spekulation. Zu den wichtigsten Akteuren am FX Markt gehören die Zentralbanken einzelner Staaten, die versuchen auf Basis zentraler finanz- und währungspolitischer Vorgaben und Ziele den Wert ihrer oder anderer Währungen zu beeinflussen.
Da mittels Währungen enorme Gewinne erwirtschaftet werden können, sind neben Banken und Finanzinvestitionen auch große Unternehmen und viele Einzelpersonen im Währungshandel aktiv. Und neben all diesen Akteuren können auch Privatpersonen seit einigen Jahren in diesem Markt aktiv sein.
Forex Trading und Forex Währungspaare
Wie vorstehend angeführt ist der Währungshandel im Prinzip sehr einfach und besteht wie jeder Handel im Austausch zweier Güter, in diesem Fall zweier Währungen. Also beispielsweise US-Dollar und Euro, die in zweierlei Richtungen gehandelt werden können. Man kann US-Dollar in Euro umtauschen und man kann umgekehrt Euro in US-Dollar wechseln. Anders ausgedrückt: Man nutzt US-Dollars, die man besitzt, um mit diesen Euro zu kaufen, oder umgekehrt.
Forex Trading läuft ausschließlich mit derartigen Währungspaaren ab. Ein Währungspaar wird auch als “Cross Currency” oder “Currency Pair” bezeichnet. Das Währungspaar Euro-Dollar wird als EUR/USD beziehungsweise USD/EUR notiert. Die im Paar erstgenannte Währung ist die sogenannte “Base Currency” oder “Trade Currency”, die zweitgenannte ist die “Preis Currency” oder “Variable Currency”.
Häufig, aber nicht immer, ist die Base Currency die mit dem höheren Wert. An erster Stelle steht die Währung, die man verkauft, an zweiter Stelle diejenige, die man kauft. Im Währungspaar EUR/USD werden beispielsweise Euro verkauft, um US-Dollar zu kaufen, sprich es werden Euro in US-Dolllar umgetauscht.
Die Base Currency hat immer den Wert “1″. Liest man beispielsweise EUR/USD 1.4132 bedeutet dies, daß ein Euro einem Kurs von 1.4132 US-Dollar entspricht. Mit anderen Worten: Gibt man einen Euro aus, erhält man hierfür 1.4132 US-Dollar. Ein wichtiger Terminus, den man häufig härt, sei an dieser Stelle kurz angeführt: Man sagt, daß man in der Währung, die man gekauft hat, “long” ist, während man “short” in der verkauften ist.
Der Handel mit Währungen, Währungsschwankungen und der FX Markt
Aufgrund einer Vielzahl von Faktoren schwankt der Wert einer Währung in einem Währungspaar, wodurch sich deren Tauschverhältnis ändert. Wenn beispielsweise im Währungspaar EUR/USD der US-Dollar schwächer wird, sind mehr US-Dollar notwendig, um einen Euro zu kaufen. Wird der US-Dollar dagegen stärker, müssen weniger US-Dollar aufgewendet werden, um einen Euro zu erwerben.
Aus den wechselnden Kursen von Währungen, sprich den Währungsfluktuationen, ergibt sich die Chance für einen Forex Trader, vom Fall beziehungsweise Anstieg einer bestimmten Währung innerhalb eines Währungspaares zu profitieren. Man spekuliert also auf den künftigen Wert einer Währung in ihrem Verhältnis zu einer anderen.
Man kauft damit eine Währung zu einem gegebenen Kurs in der Annahme, daß sich dieser Kurs in einem bestimmten Zeitraum eine angenommene Tendenz nach oben oder unten aufweisen wird. Die Länge dieses Zeitraums hängt vom Investmenthorizont des Anlegers ab. Manche Forex Trader halten eine Währung nur für wenige Minuten, während andere dies für Monate oder länger tun.
Währungen werden im Unterschied zu vielen anderen Gütern nicht physisch gehandelt. Keine Geldscheine wechseln den Besitzer auf dem FX Markt. Der Handel wird vielmehr OTC abgewickelt – OTC steht für “Over the Counter”. Dieser Begriff bezeichnet die Art des Währungshandels, die in einer Reihe von Finanzzentren rund um den Globus abgewickelt wird.
Die Handelswoche beginnt am Montag-Morgen um zehn Uhr Ortszeit in Sidney, Australien. Und sie endet am Freitag um 17 Uhr Ortszeit in New York. Damit ist Forex Trading rund um die Uhr während der gesamten Arbeitswoche möglich. Gehandelt werden kann an jedem Markt, der gerade geöffnet. ist.
Alle Währungen sind in sogenannte “Bands” unterteilt, von denen es drei gibt: “Major”, “Minor” und “Exotic”. Unter “Major” fallen US-Dollar (USD), Euro (EUR), das Britische Pfund (GBP), der Schweizer Franken (CHF), der Kanadische Dollar (CAD), der Australische Dollar (AUD) und der japanische Yen (JPY). “Minor” sind dagegen weniger bedeutende Währungen und der Begriff “Exotic” läßt bereits darauf schließen, welche Währungen diese Gruppe umfaßt.
Offer Price, Bid Price, Spread und PIP
Alle Währungen mit einer Ausnahme werden bis auf vier Nachkomma-Stellen gehandelt. Die letzte, sprich vierte, Nachkomma-Stelle wird als “Basis-Punkt” oder auch als “PIP” bezeichnet. Die Abkürzung “PIP” steht für “percentage in points”. Ein PIP ist die kleinste gehandelte Einheit im Forex Markt. Die einzige Ausnahme ist der Japanische Yen, der bis auf zwei Nachkommastellen gehandelt wird.
Was ist der Wert eines PIPs? Dieser Wert ist abhängig vom relativen Wert der beiden Währungspaare. Bei EUR/USD 1.434 entspricht ein PIP einem US-Dollar pro 10.000 gehandelten Euro.
Wenn man beispielsweise mit US-Dollar 10.000 Euro gekauft hat und der Kurs EUR/USD um einen PIP von 1.434 auf 1.435 ansteigt, entstand ein Gewinn von einem US-Dollar, sprich von einem Hundertstel eines Prozents. Um den Gewinn (oder Verlust) dieser Transaktion zu errechnen, multipliziert man also bei einem Handelsvolumen von 10.000 US-Dollar die Anzahl der PIPs mit einem US-Dollar.
Oder andere Beispiele von Währungspaaren und dem Wert eines PIPs: Steigt das Währungspaar GBP/USD von 1.4765 auf 1.4766, so entspricht der Zuwachs von einem PIP bei einem Handelsvolumen von 10.000 GBP einem Wert von einem US-Dollar.
Allerdings kann man sich diese Rechnungen aber im wahrsten Sinne des Wortes sparen, da die von Forex Brokern bereitgestellten Handelssysteme Kursveränderungen nicht nur in PIPs sondern auch die Gewinne und Verluste der einzelnen Transaktionen in Euro anzeigen. Vorausgesetzt natürlich, das Forex Konto läuft auf Euro.
Von jeder Währung gibt es einen “Bid Price”, das ist der Preis, zu dem man die Base Currency verkaufen kann, sowie einen “Offer Price” – dem Wert, zu der man sie kaufen kann. Beide Werte sind bei Forex Währungspaaren immer in der Form Bid Price gefolgt von Offer Price angegeben.
Also beispielsweise EUR/USD 1.4132 1.4134. In diesem Fall ist 1.4132 der Bid Price, 1.4134 ist der Offer Price. Man kann also für 1.4134 US-Dollar einen Euro kaufen oder einen Euro für 1.4132 US-Dollar verkaufen. Die Differenz zwischen Bid Price und Offer Price in einem Währungspaar wird als “Spread” bezeichnet. In diesem Beispiel hat der Spread einen Wert von zwei PIPs.
Je größer der Spread ist, desto weniger liquide ist der Handel in einem Währungspaar. Je kleiner diese ist, desto liquider ist er dagegen.
Voraussetzungen für Forex Trading und einige wichtige Vorzüge des FX Marktes
Forex Trading mit Währungspaaren bietet im Unterschied zum Handel in anderen Bereichen wie etwa Aktien, Fonds oder Immobilien einen entscheidenden Vorteil: Es ist bei Forex möglich, sowohl bei fallenden als auch bei steigenden Kursen zu gewinnen. Damit ist es möglich, auch in Perioden mit einer schwachen oder sogar rückläufigen Konjunktur Gewinne zu erzielen.
Zum Einstieg in Forex Trading benötigt man ein Forex Konto bei einem sogenannte Forex Broker. Über dieses Konto stellt der Broker dem Händler einen Zugang zur Verfügung, über den man Währungen kaufen und verkaufen kann. Bemerkenswert ist dabei, daß man bereits mit einem relativ geringen Finanzeinsatz, wie beispielsweise mit 500 Euro, als Privatperson über einen Forex Broker mit Währungen handeln kann.
Neben diesem geringen Kapitalbedarf liegt ein weiterer Vorteil des Handels mit Währungen darin, daß dieser im Online Trading abgewickelt werden kann. Damit ist man orts- und zeitunabhängig und kann am Markt aktiv sein, solange man Zugang zum Internet hat. Aufgrund der zwischenzeitlich enorm weiten Verbreitung von Internet-Zugängen stellt dies aber zweifellos nur an ganz wenigen Orten ein Problem dar.
Ein besonderer Vorzug im Währungshandel liegt auch darin, daß die meisten Broker ein kostenloses Forex Demokonto anbieten. Mit diesem kann man in den Währungshandel ohne jedes Risiko und zum Nulltarif einsteigen, sich mit den Details sowohl des Handels an sich als auch der verwendeten Handelssysteme, sprich der sogenannten Forex Trading Software, vertraut machen.
Die Forex Trading Strategie und Forex Trading Signale
Um im Währungshandel erfolgreich zu sein, ist es nicht nur notwendig, sich mit allen fundamentalen Daten und aktuellen Informationen zu versorgen. Vielmehr sollte man sich auch mit dem Thema Forex Trading Strategie beschäftigen.
Forex unterscheidet sich damit nicht von jeder anderen Anlageklasse. Investiert man in Immobilien, kann schließlich auch nicht einfach wahllos Häuser und Grundstücke kaufen, sondern muß eine klare Strategie zur Bewertung von Immobilien, deren potentieller Entwicklung und vielen weiteren Faktoren entwickeln.
Und auch bei der Anlage in Aktien wird man leicht scheitern, wenn man nicht über eine fundierte Strategie zum Aktienhandel verfügt.
Ein wichtiges Tool beim Handel sind sogenannte Forex Trading Signale. Dabei handelt es sich um Handelssignale, die den Kauf beziehungsweise Verkauf eines bestimmten Währungspaares empfehlen.
In den letzten Jahren stieg die Zahl der Experten – oder auch der selbsternannten Experten – von denen man derartige Trading Signale beziehen kann. Zumeist sind diese gegen eine monatliche Gebühr erhältlich, wenngleich es auch vereinzelt Anbieter gibt, die Forex Handelssignale kostenlos abgeben.
Forex Trading Signale basieren auf einer spezifischen, vom betreffenden Analysten verfolgten Strategie zur Erzielung von Gewinnen durch Währungshandel. Und natürlich auch dem Vermeiden von Verlusten.
Im Prinzip gibt es zwei Strategien, deren Ansatz sich grundlegend unterscheidet. Wenngleich dies aber nicht zwangsläufig bedeutet, daß jeder Analyst nur eine Strategie verfolgt.
Die erste Strategie basiert auf einer Analyse, die man als qualitativ bezeichnen könnte. Ausgehend von währungspolitischen, finanzpolitischen und vieler weiterer Faktoren wird das Verhältnis zweier Währungen und deren Wechselkurs untersucht und hiervon ausgehend die wahrscheinlichste künftige Entwicklung prognostiziert.
Sehr stark vereinfacht könnte man sich beispielsweise folgendes – natürlich völlig utopische – Szenario vorstellen: Eine Währung wie der Euro weist aufgrund einer verfehlten Finanz- und Währungspolitik einen tendenziell fallenden Wechselkurs zum Schweizer Franken auf. Basierend auf dieser vergangenen Entwicklung und der Analyse der wahrscheinlichen künftigen Entwicklung könnte man von einem weiteren Erstarken des Schweizer Franken in Relation zum Euro ausgehen.
Hiervon ausgehend würde sich der Kauf von Schweizer Franken mit Euro empfehlen, um in zumindest mittelfristiger Perspektive einen Gewinn aus der Schwäche des Euros zu ziehen. Das Wort “mittelfristig” deutet bereits auf den Investmenthorizont von zumindest einigen Monaten hin. Wie vorstehend angeführt gibt es aber natürlich auch kurzfristige Anlagestrategien im Forex Trading bis hin zu Strategien, bei denen schon nach wenigen Minuten ein Trade zum Abschluß kommt.
Die zweite Strategie basiert auf einer technischen Analyse, bei der mit ausschließlich quantitativen Methoden versucht wird, Muster in historischen Daten zu Wechselkursentwicklungen zu entdecken. Aus derartigen Mustern werden dann quasi Gesetzmäßigkeiten abgeleitet, die dann für die Analyse aktueller Daten genutzt werden.
Im Laufe der Zeit hat sich die technische Analyse in vielen Anlageklassen wie etwa im Handel mit Aktien und Rohstoffen rasch weiterentwickelt und eine enorme Bedeutung erlangt. Einige der bekanntesten und erfolgreichsten Hedge Fonds nutzen für ihre Trading Strategien ausschließlich derartige technischen Analysen.
Nicht zuletzt angesichts der enormen Mengen an Daten, die zu Wechselkursentwicklungen vorliegen, bietet sich gerade der Währungshandel besonders gut für quantitative Analysen an. Und so verwundert es nicht, daß viele Unternehmen und Einzelpersonen komplexe Methoden entwickelt und in Form sogenannter Forex Trading Systeme den Handel mit Währungen abwickeln.
Eine einfache Art, derartige Trading Systeme zu nutzen, sind sogenannte Forex Roboter, die auch als sogenannte “Expert Advisor” bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um Software-Pakete, die auf dem Server installiert werden. Dies ist zumeist auch Computernutzern mit sehr beschränkten technischen Fertigkeiten möglich. Bei Problemen sind aber auch viele der Roboter-Anbieter bereit, Hilfestellungen bis hin zur Übernahme der Installation zu geben.
Die meisten Forex Roboter werden direkt mit Handelssystemen wie MetaTrader verbunden und ermöglichen auf diese Art automatisches Trading. Das heißt, daß die Roboter aktuelle Marktdaten verwenden, um basierend auf dem Algorithmus, der ihrer Handelsstrategie zugrunde liegt, Entscheidungen über Kauf und Verkauf von Währungspaaren zu treffen und diese sofort und ohne weiteres Zutun des Nutzers auszuführen.
Für viele Investoren und Trader ist dies natürlich eine verlockende Perspektive: Man installiert einen Forex Roboter, überweist eine bestimmte Menge an Geld auf das Währungskonto und läßt dann die Software alles Weitere erledigen. Aber wie so oft liegen die Dinge nicht so einfach, wie sie erscheinen. Und ohne eigene Arbeit ist es bekanntermaßen (normalerweise) gemeinhin schwer, Geld zu erwirtschaften. Oder, wie sagte bereits Hesiod um das Jahr 700 vor Christus? „Nil sine magno vita labore dedit mortalibus.“ Auf Deutsch: „Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.“
Die Chancen, mit einem qualitativ hochwertigen Forex Roboter, dessen Trades auf einer fundierten und erprobten Handelsstrategie basieren, mehrheitlich mit Gewinn aus Transaktionen hervorzugehen, ist durchaus gegeben. Mancher Forex Software gelingt es über Monate hinweg 60 und mehr Prozent aller Trades erfolgreich, sprich mit Gewinn, zum Abschluß zu bringen. Welche Software Pakete sich empfehlen und welche die in sie gesetzten Erfahrungen nicht erfüllen, sollte deshalb kontinuierlich verfolgt werden.
Forex Trading on Margin
“Trading on Margin” ermöglicht es, mit einem größeren Volumen als auf dem Konto vorhanden zu handeln. Zentral hierbei ist der Begriff “Leverage”. Dieser bezeichnet das Verhältnis zwischen real vorhandenem und gehandeltem Volumen. Ein Leverage von 10/1 bedeutet beispielsweise, daß man mit 100 Euro auf dem Währungskonto Währungen im zehnfachen Umfang, also für 1.000 Euro, handeln kann.
Hieraus resultiert eine starke Hebelwirkung im Handel. Setzt man beispielsweise 1.000 Euro mit einem Leverage von 100/1 ein, so kann man Währungen im Umfang von 100.000 Euro anstelle der quasi real eingesetzten 1.000 Euro handeln.
Allerdings ist dabei ein wichtiges Faktum zu beachten: Verliert man bei einem Leverage-Handel, muß dieser Verlust beim Broker ausgeglichen werden. Ohne entsprechende eigene Mittel im Hintergrund darf man sich deshalb nicht auf einen hohen Leverage einlassen.
Damit sind wir wieder beim Risiko, das naturgemäß jeder Investition und jedem Handel innewohnt. Im Währungshandel ist dabei insbesondere die Vielzahl von Faktoren, die auf die Entwicklung von Wechselkursen einwirkt, ausschlaggebend. Und die begrenzten Möglichkeiten, vergangene Entwicklungen als Basis zur Vorhersage künftiger Ereignisse heranzuziehen, wie dies im Buch “Black Swan” von Nassim N. Taleb so überzeugend dargestellt wird.
Hohen Gewinnchancen steht immer auch ein hohes Verlustrisiko gegenüber. Aus meiner Sicht bieten die spezifischen Vorzüge des Forex Marktes im Vergleich zu anderen Anlageklassen aber bemerkenswerte Möglichkeiten und Perspektiven.
Inwieweit man im Währungshandel auf Dauer erfolgreich ist, hängt in starkem Maße von Wissen, Erfahrungen und analytischen Fertigkeiten ab. Aber auch von den verfolgten Strategien und den verwendeten Handelssignalen. Auf meiner Website möchte ich Sie mit möglichst vielen und hoffentlich fundierten Informationen versorgen, von denen ich mir wünsche, daß Sie Ihnen beim Forex Trading helfen.